Kürzlich durfte ich einer besonderen Einladung folgen: Die „Frühen Hilfen“ hatten mich zu ihrem Netzwerktreffen nach Garbsen eingeladen, um dort einen Fachvortrag zu halten.
Im Mittelpunkt stand das Thema „Kindgerechte Entwicklungsräume und tragfähige Beziehungen“ – auf der Grundlage der Methode Marte Meo.

Worum ging es?
Marte Meo bedeutet übersetzt „aus eigener Kraft“ und setzt genau dort an: bei den Ressourcen, die in jeder Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson bereits vorhanden sind. Anhand von Videoaufnahmen aus dem Alltag werden gelingende Momente sichtbar gemacht – Blickkontakt, Resonanz, Timing – und daraus konkrete, alltagstaugliche Impulse für den pädagogischen und familiären Alltag abgeleitet.
Im Vortrag ging es darum, wie sich Räume gestalten lassen, die Kindern echte Entwicklung ermöglichen, und wie tragfähige Beziehungen die Basis dafür bilden. Die Netzwerkarbeit der Frühen Hilfen bot dabei einen wertvollen Rahmen, um Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen und den fachlichen Austausch zu fördern.
Mein Fazit
Das Netzwerktreffen in Garbsen war für mich eine bereichernde Gelegenheit zum fachlichen Austausch – und eine schöne Bestätigung, wie viel Kraft in der genauen Beobachtung von Beziehungsmomenten steckt. Ich danke den Frühen Hilfen herzlich für die Einladung und die angeregten Gespräche im Anschluss an den Vortrag.



